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Projekte

Projekte: Outdoor-Konzept

Mit dem Outdoor-Konzept hat die Stiftung Caritas-Haus Feldberg eine neue Richtung eingeschlagen. Ausschlaggebend für diese Idee, die als Pilotprojekt im Caritas-Haus Feldberg umgesetzt wurde, war, dass Mütter und Kinder heutzutage mit den Möglichkeiten, die die Natur bietet, nicht mehr vertraut sind. Das Konzept führt an "Wald und Wiese" heran und gibt Müttern und Kindern auf lange Sicht Impulse.

Pfad der Elemente – Bewusstsein für Umwelt und Natur

Für das Projekt wurde ein "Pfad der Elemente" entwickelt, der um das Interdisziplinäre Therapiezentrum Caritas-Haus Feldberg entstanden ist. Er hat vier Stationen: Feuer, Erde, Luft und Wasser. An der Station Feuer gibt es eine überdachte Grill- und Feuerstelle, bei der die Teilnehmer den Umgang mit Hitze, die Zubereitung von Nahrung und das Übernehmen von Verantwortung erfahren. Anschließend gelangt man über den Pfad an die Station Erde. Dort befindet sich ein Versammlungs- und Erzählplatz mit höhlenartigen Hütten. Die Station bietet eine Möglichkeit zur Reflexion und ist ein Ort, an dem man Schutz suchen und sich versammeln kann.

Es folgt die Station Luft. Neben Turnelementen wie Ringen oder Schwingseilen gibt es ein "Baumhaus", von dem eine Röhrenrutsche wieder hinunter auf den Boden führt. Ein Ziel dieser Station ist die Wahrnehmungsförderung.

Vierte und letzte Station ist die Station Wasser. Hier gibt es einen Wasserspielplatz mit Bach, Brücken und Bänken, auf dem Kinder und Mütter mit Wasser und Natur experimentieren und die eigene Geschicklichkeit und Kooperationsfähigkeit testen.

Outdoor-Konzept stärkt Eigenverantwortlichkeit

In seiner Gesamtheit stärkt das Outdoor-Konzept Mütter und Kinder in ihrer Eigeninitiative und gibt Impulse zur Eigenverantwortlichkeit. Außerdem soll es ein Bewusstsein für Umwelt und Natur schaffen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigen, wie die Natur eine Stütze sein kann, um den Alltag zu meistern. Das Konzept stellen wir gerne zur Übertragung zur Verfügung.

 

Projekt Sierra Leone

Sierra Leone gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und belegt bei der Mutter- und Kindersterblichkeit einen der untersten Ränge der WHO-Liste. Deshalb begleiten die German Doctors gemeinsam mit der Diözese Bo seit 2010 die Wiedereröffnung des im Bürgerkrieg zerstörten Hospitals in Serabu. Auf das Projekt aufmerksam wurde die Stiftung durch unser Kuratoriumsmitglied Herrn Dr. Ulrich. Im Rahmen eines ehrenamtlichen Einsatzes für die German Doctors hatte er das Hospital Serabu 2017 kennengelernt.

Bei dem Krankenhaus handelt es sich um ein Missionskrankenhaus, das die medizinische Grundversorgung in einem entlegenen Gebiet gewährleistet und so zur Senkung der Sterblichkeit von Müttern und Kindern beigeträgt. In diesem Jahr wurde das Hospital von der Stiftung bei der Deckung der Kosten der laufenden Medikamentenversorgung unterstützt.

Mittlerweile hat sich Serabu zu einem der wichtigsten Lehrkrankenhäuser in Sierra Leone entwickelt. Wegen der steigenden Zahl der zu behandelnden Kinder ist für 2019 der Neubau einer Säuglingsstation vorgesehen. Die Ausstattung der Station mit Betten und medizinischen Geräten wird die Stiftung übernehmen.

Weitere Informationen und ein Video dazu finden Sie auf der Website von German Doctors


Impressionen aus Serabu:

klinik serabu
klinik serabu
klinik serabu
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Wir danken unseren Förderern: